Ich habe noch nie einen Hund so schreien hören. Und obwohl er die ganze Nacht in medizinischer Behandlung war, hat er es nicht überlebt.

Das erste, was wir denken: „Das betrifft mich nicht. Ich lasse meinen Hund nicht stundenlang bei 30 Grad im Auto sitzen.“ Doch die Gefahr beginnt bei bereits bei 20 Grad und beschränkt sich nicht auf das Zurücklassen des Hundes im Auto. Wir meinen es manchmal zu gut und möchten unseren Hunden viel Auslauf, Spiel und Spaß gönnen. Doch bei den jetzigen Temperaturen sind ausgedehnte Spaziergängen, Agyliti-Kurse oder übermäßiges Toben mit den Artgenossen nicht angebracht, eher noch gefährlich.

Schonen Sie Ihren Hund und…

  • schränken Sie die körperlichen Aktivitäten bei ansteigenden Temperaturen ein.
  • lassen Sie Ihren Hund bei Temperaturen von über 20 Grad nicht im Auto sitzen – auch nicht für kurze Zeit! Selbst bei 20 Grad Außentemperatur steigt die Temperatur im Innenbereich nach 30 Minuten auf ca. 36 Grad.
  • sollten Sie einen Hitzschlag bei Ihrem Hund vermutet, fahren Sie auf jeden Fall in die Tierklinik.
  • überprüfen Sie die Temperaturen des Asphaltes, indem Sie 10 Sekunden die Hand darauf legen, damit es nicht zu Verbrennungen der Pfoten Ihres Vierbeiners kommt.
  • stellen Sie ihm immer ausreichend Wasser zur Verfügung. Hunde hecheln, um die Körpertemperatur zu regulieren und so „verdunstet“ die Flüssigkeit über den Körper.

Gerade im Frühling ist das Risiko einer Überhitzung sehr groß, denn Hunde können sich nicht so schnell auf die veränderten hohen Temperaturen einstellen.

Lassen Sie es ruhig angehen und Ihren Hund entscheiden, wieviel Ruhe er benötigt.